Valerian nimmt eine Warnung nach der anderen auf – erst Newyse mit dem steigenden Wasser, dann Zip mit den Schlangen. „Großartig.“ Seine flüsternde Stimme ist angespannt, während er die Umgebung mustert. „Wir stehen also mitten in einem Sumpf, der uns langsam verschlingt, umgeben von Dornen, die vermutlich mit hungrigen Schlangen gefüllt sind, und unser einziger sicherer Punkt ist ein einsturzgefährdeter Turm mit einem feststeckenden Ballon.“
Er hält einen Moment inne, dann strafft er entschlossen die Schultern. „Das heißt, wir haben keine Zeit zu verlieren.“
Sein Blick huscht über die schlammige Oberfläche, suchend nach verräterischen Bewegungen, die auf etwas Gefährliches unter der Wasseroberfläche hindeuten könnten. (Perception: 20)„Wenn das Wasser weiter steigt, haben wir hier unten bald ganz andere Probleme. Zum Turm, so schnell es geht! Falls das Wasser dort nicht weiter steigt, haben wir zumindest einen Moment Zeit, um uns zu sammeln – und vielleicht finden wir einen Weg nach oben.“ Mit schnellen Schritten kämpft er sich durch das zunehmend schwerere Gelände, das sumpfige Wasser schmatzt um seine Beine. Sein Blick bleibt wachsam, immer auf der Hut vor unerwarteten Bewegungen unter der Wasseroberfläche.
Das Wasser steigt und steigt und Meyas Kopf ist leer, ihr fällt nichts ein, was sie tun kann außer weiter gehen. Hektisch blickt sie umher und erspäht das Fenster im Turm. Sie fokussiert ihren Blick und erspäht eine Lücke im mit Spinnennetz überzogenem Fenster. (Wahrnehmung 23 + Dunkelsicht)
Als sie bis an die Dornensträucher herangerückt sind ist sie sich nicht sicher ob sie es bis zum Fenster schafft. "Valerian kann ich auf deine Schultern steigen. Vielleicht komme ich so in den Turm und finde dort etwas um zu helfen." Sie steigt auf Valerians Schultern und von einem Augenblick auf den anderen verschwindet sie und taucht im Turm wieder auf. "Juhu! Geschafft!", jubelt sie, doch sie weiß noch ist nicht aller Tage Abend.
Ihr Blick schweift durch den Turm um das Innere wahrzunehmen, auch auf der Ausschau nach Gefahren vor welchen Valerian sie warnte. (Wahrnehmung: 14) Sie nimmt sich eine Fackel aus ihrem Rucksack und mit einem einfachen Wort entzündet sie sich dank ihrer Druidenkunst. Mit der Fackel versucht sie die Spinnenweben zu beseitigen um Zip und womöglich den anderen den Weg zu ebenen.
Valerian spürte, wie sich Meya an ihm hochzog, während er ihr mit einem sicheren Griff half, auf seine Schultern zu steigen. „Sei vorsichtig da oben,“ warnte er sie leise. „Irgendwas lebt in diesem Turm, und Spinnenweben in dieser Menge sind nie ein gutes Zeichen.“Kaum hatte er die Worte ausgesprochen, war sie auch schon verschwunden. Er ließ einen Atemzug entweichen, dann wandte er sich wieder der dringlicheren Bedrohung zu: den Dornen und dem steigenden Wasser.
Er fixierte das dichte Gestrüpp, schätzte den besten Weg ab und bewegte sich mit kontrollierter Präzision hindurch. Kein falscher Schritt, keine überhastete Bewegung. Die scharfkantigen Dornen strichen an ihm vorbei, blieben aber nicht an seiner Kleidung oder Haut hängen. Als er sich dem Turm näherte, sog er scharf die feuchte Luft ein. Endlich fester Boden – oder zumindest der nächstbeste Ersatz dafür. Er hielt kurz inne und warf einen Blick zurück auf die anderen, um zu sehen, wie sie mit dem Hindernis klarkamen. Meya hatte es in den Turm geschafft, Zip war oben beim Ballon – nun musste er nur noch sehen, dass auch Newyse und er nicht im Wasser stecken blieben.
Fackelschein erhellt das Innere des Turms. Ein schimmliger Geruch steigt dir in die Nase. Du befindest dich in einem großen halbrunden Raum, dessen Tapete, Teppich und die hölzernen Geländer der Treppen, die herunter (links) und hoch (rechts) führen, fast gänzlich verrottet sind. Nur das große Gemälde an der einzigen geraden Wand im Raum, die dir gegenüberliegt, scheint weitgehend intakt. In der Mitte des Raumes sind alte Überreste von verbrannter Holzkohle und zwei winzige Rücksäcke, auf denen Pilze wuchern. Als du dich herumdrehst, um die Netze am Fenster zu beseitigen, siehst du eine einzelne winzige Spinne, die durch dein Erscheinen erschreckt das vorderste Beinpaar drohend erhoben hat (Einschüchtern 5-4= 1). Brennst du das Netz samt Spinne hinfort?
(Wahrnehmung 14) Feine Spinnennetze ziehen sich über die Stufen der Treppen sowie den Weg zwischen ihnen und die Wand unterhalb des Gemäldes. Der schimmlige Geruch, den du wahrnimmst, kommt von weiter unten.
Kurz überrascht erblickt Meya die Spinne, welche sich vor Angst versucht bedrohlich aufzubäumen an. Die Größe der Spinne ist dann, aber doch etwas kleiner als erwartet. Sie spricht ein paar druidische Worte und zeichnet mit ihrem Mistelzweig ein Zeichen in die Luft, welches sich in rosa Rauch um die Spinne legt und sie versucht in Meyas Bann zu ziehen. (Animalfriendship. DC14 Wis Save wenn Int 4 oder höher ansonsten Autofail: charmed nimmt mich nicht als Bedrohung war) Meya packt ihren Mistelzweig weg und hält der Spinne einladend ihre Hand hin. "Komm her kleine Spinne. Ich will dich nicht verletzen. Doch im Augenblick brauchen meine Freunde das Fenster.", sagt sie mit sanfter und ruhiger Stimme.
(oot: wenn sich die Umstände nicht drastisch ändern und die Spinne Meya auf die Hand klettert brennt sie das Netz im Fenster weg.)
„Die abscheuliche Bavlorna Blatternstroh ist eine der drei Vetteln des Stundenglaszirkels, die die Macht an sich gerissen haben - zum Leid aller. Sie fing mich, ehe ich zum Sommerhof zu Ihrer Hoheit zurückkehren konnte, und sperrte mich in eben diesen silbernen Vogelkäfig. Der gutmütige Wackelwog nahm Mitleid mit mir, stahl meinen Käfig und wir flohen in einem ihrer Sumpfgasballons. Die Versuche des ehrenswerten Wackelwog meinen Käfig zu öffnen, blieben fruchtlos - trotz erschreckender Gewalteinwirkung hat sich nicht einmal eine Make gebildet. Vor unserer Flucht versuchte er den Schlüssel zu stehlen, doch welch Tragik! Jemand kam ihm zuvor! Erneut ersuche ich Euch: Bitte helft mir. Ich muss meiner Königin vom Fall Prismeers berichten!“
"Oh!" Zip nimmt interessiert alle Informationen in sich auf. Vetteln, Stundenglaszirkel... dieser kleine Drache scheint ihnen bereits einen Schritt voraus zu sein und einiges über ihre vermutlichen Gegenspieler zu wissen. "Und wer ist ihre Königin? Ist es die schlafende Königin?"Er merkt, wie noch mehr Fragen in ihm aufsteigen. Aber natürlich muss er erstmal Sir Talavar aus dem Ballon retten. Zip fliegt vorsichtig in den Korb und sieht sich um. Seine Flügel flattern die gesamte Zeit ein bisschen, damit nicht sein ganzes Körpergewicht auf den Korb und die Seile einwirkt. Dann blickt er sich im Korb um und versucht, alles mitzunehmen, was er tragen kann und ihm hilfreich vorkommt (investigation 8). Danach durchsucht er die Taschen des edlen Wackelwog. "Ich hole sie hier raus, Sir Talavar! Einen Moment." Er nimmt den Käfig in die Hand und fliegt in Richtung Turm. Mit Schwung wirft er sich gegen die Spinnennetze (Stärke 20+1) [ooc das ist ein anderes Fenster als das von Meya? Weiter oben?]
Stolz baut sich Sir Talavar in dem kleinen Vogelkäfig auf.„Keineswegs! Meine Königin ist keine Geringere als Ihre prächtige Hoheit, Titania, Königin der Feen, des Sommerhofes und des Lichts!“ (Nature 4-1 = 3) Zip, überraschenderweise hast du es wohl geschafft in deinem Leben weit abseits des Sommer- (und Winter)hofes zu bleiben.
( Tatsächlich handelt es sich um das gleiche Fenster bei dir und Meya, die dir damit den Weg ebnen wollte und das erfolgreich. Deine 20 auf dem Würfel darfst du gerne für den nächsten Check verwenden, den du machst :D )
Valerian erreicht den Fuß des Turms und sucht nach einem Eingang. Findet er eine Tür, klopft er fest gegen das Holz und wartete. Sollte keine Antwort kommen, noch ein Klopfen. Sollte wieder nichts passieren, legt er ohne zu zögern die Hand auf die Klinke und drückt vorsichtig dagegen, um zu testen, ob die Tür nachgibt.
Valerian, rechtsrum um den Turm findest du eine hohe steinerne Doppeltür, die auf dein Klopfen hin von Zauberhand aufschwingt. Sofort strömt dir ein starker schimmliger Gestank entgegen. Vor dir liegt ein durchnässter, großer Raum, in dem (Natur 21) Violet Fungus wachsen, einige davon so groß wie du selbst. Ihre Fleisch zersetzenden Sporen füllen die Luft dieses Stockwerks. Eine Treppe führt weiter nach oben (zu Meya und Zip).
(Wahrnehmung 20) Deine aufmerksamen Ohren vernehmen, das sich etwas im Wasser hinter dir regt, das schon fast so hoch gestiegen ist wie die schiefe Steinplattform, die den Turm eng umrandet. Du siehst gerade noch wie (Natur 16) eine Giant Constrictor Snake [RK 12, tp 60] im Wasser zwischen den Dornensträuchern abtaucht und vermutlich jeden Moment angreift.
Wer seine 'Runde' im Erdgeschoss beendet, erhält 2 nekrotischen Schaden von den fleischzersetzenden Sporen in der Luft. Die Treppe ist schwieriges Gelände und nimmt 5 Felder ein (3 davon sind nicht auf den Karten repräsentiert, zählen jedoch zum Erdgeschoss für den Sporeneffekt). Die feinen Spinnenetze am Boden des 1. Obergeschosses behindern die Fortbewegung auf keine Weise.
Valerian betrat den Turm, seine Schritte hallten auf dem durchnässten Steinboden. Ein scharfer, schimmliger Gestank stieg ihm in die Nase, und die violetten Pilze an den Wänden wirkten alles andere als harmlos. Sporen. Er zog reflexartig seinen Umhang vor Mund und Nase, wusste aber, dass es keine perfekte Lösung war. Dann hörte er es. Das Wasser hinter ihm bewegte sich. Ein schwerer Körper glitt durch die Fluten. Er drehte sich um und erspähte noch gerade die geschmeidige Bewegung einer riesigen Schlange, die zwischen den Dornen abtauchte. Mist.
Er machte einen schnellen Schritt weiter ins Innere des Turms, rief dabei in dringendem Tonfall nach Newyse: „Schnell rein, wir haben Gesellschaft!“ Sein Blick huschte zur Treppe nach oben. Er hätte einfach durchstürmen können, aber Newyse allein mit dieser Kreatur zurückzulassen, kam nicht in Frage. Also verharrte er, kampfbereit, nahe der Tür – bereit, sie zu unterstützen, falls die Schlange zuschlug. Aber falls Newyse sich in Sicherheit begibt, wird er sofort nach oben huschen (action und bonus action dash).
Zip spricht Meya an. "Sag mal, Meya, vor unserer Abreise durch den Spiegel, als wir uns gerade kennengelernt haben, da hast du mir von der Bäckerin Millie erzählt - die du "kennst" und von der jeden Tag ein Muffin in deinem Körbchen auftaucht..... du hast mir gesagt:Aber warte hast du gesagt deine Schwester heißt Millie? Ich kenne eine Millie... Also nicht wirklich kennen. Ich kenne einen Changeling und der kennt einen Boogle und der kennt eine Zentaurin und die kennt einen Sir Talavar und äh wo war ich ach ja Millie also der... der kennt eine Bäckerin und die backt die besten Kürbistörtchen auf der ganzen Welt."
Zip ist ganz aufgeregt: "Schau, der elegante Drache hier, in dem Käfig, das ist Sir Talavar! Vom Hof der Königin Titania! Habt ihr euch schon mal getroffen? Vielleicht weiss auch Valerian mehr?"
Zip versucht sich am Schloss des Käfigs. (slight of hand +3 - würde gerne die 20 von vorher hier verwenden, falls die Tür nicht aufgeht, Zip ist ein profi mit Schmiedewerkzeugen, vielleicht hat er eine Idee, wie er den Käfig in Zukunft öffnen kann)
"Höchst erfreut dich kennen zu lernen Sir Talavar! Ich bin Meya!", stellt Meya sich vor. "Du warst doch mal in Besitz von diesem Körbchen?" Meya zeigt ihm das Fluchtkörbchen. "Kennst du also Millie? Wollen wir uns nachher an einem weniger stinkenden Ort ein Törtchen teilen?" Meya ist wie immer voller Enthusiasmus neue Freunde zu machen.
Valerian prescht los mit Newyse dicht hinter ihm (Geschicklichkeit 15 vs. Dornensträucher). Aus den Hüten der violetten Pilzen quetschen sich tentakelartige Fühler, die mit ihren mehreren Metern Reichweite gierig versuchen Valerian zu fassen, doch er ist zu schnell (Gelegenheitsangriffe 5, 12, 7 vs. RK 15) und als Newyse (Dash) ihm folgt, sind sie zu langsam, um sich auf ein neues Ziel zu richten. Sicher erreicht ihr das obere Stockwerk, in dem ihr Zip und Meya mit einer winzigen Spinne auf ihrer Hand vorfindet. Die Luft hier ist reiner, die gefährlichen Sporen haben sich nicht bis hier ausgebreitet. An euren Sohlen kleben feine Spinnennetze, die ihr durch eure Schritte zerstört habt.
oot: Newyse aufgrund von temporärer Inaktivität mitgeschoben.
Sir Talavar nickt. „Ich erinnere mich. Das Körbchen mit den leckeren Törtchen. Nur zu gerne würde ich wieder in ihren Genuss kommen, danke für die Einladung! Ach, Süßigkeiten, meine einzige Schwäche. Fast wäre ich so der Vettel Skabatha Nachtschatten drüben auf den Leim gegangen. Doch glücklicherweise befand es sich, dass mein Hunger in einem Tausch mit einer jungen Bäckerin Drummeldräus gestillt werden konnte. Millie war ihr Name und sie hatte das süßeste Lächeln, das man sich vorstellen konnte. Ich tauschte dieses Körbchen gegen helfenhafte Geschichte meiner Lebenszeit, von denen sie gewünscht hatte zu hören. Ein wahrhaft bezauberndes Mädchen, meine persönliche Heldin in größer Zuckernot. Sie ist eure Schwester? Jetzt, wo Ihr es erwähnt, fällt mir die Ähnlichkeit auf.“
Plötzlich zieht Sir Talavar erschrocken die Luft ein, als sein Blick auf Meya etwas hoch gleitet. „Eure Hoheit! Verzeiht!“ Er macht einen Kniefall, neigt das Haupt demütig und verbleibt in dieser Position. „Mein Betragen ist ohne Entschuldigung. Ich war im Unwissen, dass Eure hexenlichtliche Hoheit zugeben ist! Ich bitte inständig um Vergebung.“
Zip, erfahren in der Schmiedekunst wie du bist siehst du, dass es sich um ein verzaubertes Schloss handelt, das nur seinem Schlüssel gehorchen möchte. Ein Knock-Zauber oder aber eine Nat20 zum Knacken würde es tatsächlich öffnen, doch dazu benötigest du Diebeswerkzeug und die Übung darin. Mit Schmiedewerkzeug könntest du unter Benutzung deiner ausstehenden Nat20 einen bestehenden Schlüssel umschmieden, sodass er passt.
Valerian musterte den kleinen Drachen mit gerunzelter Stirn. Ein Vasall Titanias? Das war eine unerwartete Wendung. Die Feenkönigin war eine der mächtigsten Herrscherinnen des Feenreichs – er hatte von ihr gehört, aber nie erwartet, einem direkten Gefolgsmann zu begegnen. Noch verblüffender war jedoch Sir Talavars plötzliche Ehrfurcht vor Meya. „Eure Hoheit?“ Wiederholte Valerian skeptisch und sah zu der strahlenden Meya hinüber. Dass sie zur Hexenlichtmonarchin gewählt worden war, hatte offenbar mehr Bedeutung, als sie selbst vielleicht gedacht hatte.
Doch während diese neue Erkenntnis sickerte, fiel ihm etwas anderes ein. „Sir Talavar, eine Frage: Wie lange ist Eure Hoheit bereits fort? Der Hexenlichtmonarch wird doch nur für eine Nacht gekrönt. Wenn ihr Meya als Hoheit ansprecht, dann muss die letzte Krönung schon... lange her sein, oder?“
Dann wandte er sich an Zip. „Dieses Schloss sieht nicht so aus, als wäre es mit bloßer Kraft zu knacken. Aber Zip, vielleicht habe ich einen Dietrich in meinem Diebeswerkzeug. Falls ja, könnte das als Basis für einen neuen Schlüssel dienen? Mit deinem Schmiedegeschick und einem ruhigen Moment ließe sich vielleicht etwas daraus machen.“
Meya ist kurz ganz perplex von der höflichen Ansprache von Sir Talavar. Sie hatte nicht erwartet, dass die Krone mehr als nur symbolische Bedeutung hat. Freundlich winkt sie die Entschuldigung von Sir Talavar ab: "Alles gut! Kein Grund sich zu entschuldigen. Warum sollte ich besondere Ehren verdienen nur weil ich ich selbst war und bin?"
Kurz lässt sie nocheinmal sacken was gerade alles gesagt wurde. So viele Informationen kamen auf einmal. Dann stürzt sie sich auf die vorerst für sie wichtigste Sache, die wahrhaftige Möglichkeit, dass Millie die Bäckerin auch Millie die Schwester von Zip ist. "Du sagst du kennst Millie!? Und sie könnte wirklich Zips Schwester sein? Das ist ja fabelhaft! Ich wusste die Herzensgüte muss eine Familieneigenschaft sein! Hörst du das Zip deine Schwester ist eine Super-Bäckerin und es geht ihr gut in Drummeldräus. Wir müssen sofort da hin! Also auf geht's! Wir müssen nur noch rausfinden wo wir lang müssen.", erklärt Meya enthusiastisch.
Sir Talavar richtet sich mit einer erneuten Verneigung vor Meya wieder auf und lauscht Valerians Fragen aufmerksam, während er an seinem Schnurbart zwirbelt. „Mein lieber Freund, ihr unterliegt da einem Irrtum. In Prismeer trägt man den Titel eines Monarchen nicht etwa für einen Tag, sondern auf Lebenszeit. Und er kommt mit großem Gewicht. Ich habe Ihre Hoheit nur an der Krone erkennen können, doch ob Krone tragend oder freies Haupt, jedes Feenwesen Prismeers wird sich hüten, einer Monarchin nicht gebührenden Respekt zu erweisen. Denn die Macht den Hexenlichtmonarch zu krönen, wurde von keiner geringeren gewährt als Ihrer Majestät Zyblina* selbst, der Erzfee Prismeers. Von der Dringlichkeit und Entschlossenheit, die ihr ausstrahlt, muss ich annehmen, dass ihr als wackere Recken gekommen seid. Keinen besseren Zeitpunkt hättet ihr erwählen können! Der Stundenglaszirkel muss gestoppt werden!“
„Ich befürchte Drummeldräu liegt drüben, Eure Hoheit. Die Vetteln haben Prismeer unter sich aufgeteilt und sperren die Bewohner ihrer Gebieten mit einem schwer passierbaren Nebel ein. Doch es gibt einige, denen die Navigation durch diesen Nebel gelingt! Drüben traf ich auf eine Vogelscheuche mit einem prachtvollen Hirschschädel, namens Klapperklaue, die mir den Weg nach Niedergang wies... leider geriet ich dort in die Fänge der abscheulichen Bavlorna Blatternstroh. Den Fortgang dieser Geschichte wisst ihr bereits... Jedoch weiß ich nicht, was aus Klapperklaue geworden ist, nachdem man mich gefangen genommen hat.“
*Kesseldampf hatte diesen Namen zuvor bereits für die Erzfee Tiandra benutzt
"Millie... " Das Gespräch zwischen den anderen wäscht über ihn hinweg. Zip hört gar nicht richtig zu. Millie..."Sie sagen, Sir Talavar, dass sie aussieht wie ich?"Zip unterbricht das Gespräch, flüsternd, bleich im Gesicht, flüsternd und doch drängend beugt er sich ganz nah vor an den Käfig. "Könnte das meine Schwester sein? ohhhh, und ihr geht es gut? Bitte erzählen Sie mir mehr von ihr!"Dann jedoch stellt er den Käfig auf den Boden. "Moment. Ich hole Sie erstmal da raus."
Dankbar nimmt Zip den Dietrich von Valerian an und klopft mit einem Hammer darauf herum. Eigentlich bräuchte er ein Feuer, und einen grösseren Hammer. Er sieht sich im Raum um und findet genau eine passende Lücke zwischen zwei Steinen, in die er den Dietrich stecken kann, um ihn zu bearbeiten. Trotz allem ist die Arbeit grob und dauert ein wenig. Er vergleicht immer wieder die gebogene, gewundene Form des Dietrichs und das Schloss des Käfigs. Der Schweiss läuft Zip von der Stirn. Endlich hält er den Dietrich hoch. "Das könnte funktionieren."Er fummelt nervös am Schloss herum und lässt sogar den Dietrich zweimal fallen. Dann holt er tief Luft, schliesst die Augen, und der selbstgemachte Schlüssel gleitet ins Schloss. Mit einem leisen kling springt dieses auf.
"Oh" Zip scheint selbst überrascht von seinen Fertigkeiten. "Es hat geklappt! Nun sagen Sie doch noch einmal. Millie, heisst sie Millie Zipzalp? Ich heisse eigentlich Merle Zipzalp, aber meine Freunde nennen mit alle Zip. Sieht sie aus wie ich? Wie lange ist sie schon bei euch? Ist sie immer noch in Drümmeldräu?" Er blickt schnell auf und seine Freunde an, ohne auf die vorherigen anderen Gesprächsthemen einzugehen (ganz klar hat er nämlich gar nicht zugehört): "Wir müssen dort hin, so schnell wir können!"
Zip fliegt noch einmal durch das Fenster nach draussen und sammelt die Gegenstände ein, die er am toten Wackelwog gefunden hat. Er bringt eine Urkunde mit Siegel, die diesen als Ritter seiner königlichen Majestät Gullop XIX. auszeichnet, eine Ritterrüstung (Mittelgroß) und seine Waffe, eine Glefe, in den Turm zur Gruppe hinein. "Kann einer von euch etwas davon brauchen?" Fragt Zip in die Runde.
Valerian hörte aufmerksam zu, während Sir Talavar von Prismeer, den Vetteln und der geteilten Herrschaft sprach. Die Tatsache, dass Meya nicht für einen Tag, sondern auf Lebenszeit zur Hexenlichtmonarchin erhoben worden war, ließ ihn stutzen. Das war eine Macht, die weit über bloßen Jahrmarktszauber hinausging – und eine Verantwortung, die Meya vielleicht noch nicht ganz realisiert hatte.
Sein Blick wanderte zu Zip, der völlig in seiner eigenen Welt war, hin- und hergerissen zwischen Erleichterung und Sehnsucht nach seiner Schwester. Valerian nickte langsam. „Millie geht es also gut, Zip. Und wir werden nach ihr suchen, das verspreche ich.“ Doch dann schüttelte er den Kopf. „Aber der beste Weg, allen zu helfen – Millie, den Verschwundenen, Prismeer selbst – ist, zuerst zum Palast Herzbegehr zu gehen. Wenn die Erzfee fort ist...“ Er sah Sir Talavar scharf an. „Was genau ist mit der Erzfee geschehen? Wie konnte der Stundenglaszirkel Prismeer übernehmen?“
(Unter welchen Namen kennt Valerian denn die Erzfee? Er hat eine Weile an ihrem Hof gearbeitet.)
Valerian nimmt eine Warnung nach der anderen auf – erst Newyse mit dem steigenden Wasser, dann Zip mit den Schlangen. „Großartig.“ Seine flüsternde Stimme ist angespannt, während er die Umgebung mustert. „Wir stehen also mitten in einem Sumpf, der uns langsam verschlingt, umgeben von Dornen, die vermutlich mit hungrigen Schlangen gefüllt sind, und unser einziger sicherer Punkt ist ein einsturzgefährdeter Turm mit einem feststeckenden Ballon.“
Er hält einen Moment inne, dann strafft er entschlossen die Schultern. „Das heißt, wir haben keine Zeit zu verlieren.“
Sein Blick huscht über die schlammige Oberfläche, suchend nach verräterischen Bewegungen, die auf etwas Gefährliches unter der Wasseroberfläche hindeuten könnten. (Perception: 20) „Wenn das Wasser weiter steigt, haben wir hier unten bald ganz andere Probleme. Zum Turm, so schnell es geht! Falls das Wasser dort nicht weiter steigt, haben wir zumindest einen Moment Zeit, um uns zu sammeln – und vielleicht finden wir einen Weg nach oben.“ Mit schnellen Schritten kämpft er sich durch das zunehmend schwerere Gelände, das sumpfige Wasser schmatzt um seine Beine. Sein Blick bleibt wachsam, immer auf der Hut vor unerwarteten Bewegungen unter der Wasseroberfläche.
|| Oriace - Halfling Bard - Dragon Heist || Valerian - Elf Rogue - Wildnis || b'Reh - Stig Cleric - Humblewood || Rowan - Halfling Giant - Runewarren || Khazela - Spiritfarer Dervish - Tribute || Arista - Frost Sorcerer - Old Keep || Zephirah - Demonic Bard - Sands || Merry - Gifted Surgeon - Short || Marasatra - Blood Mage - Avernus || Lan - Dwarf Dragon - Wuxian ||
Valerian, die Wasseroberfläche ist ruhig, du kannst keine Gefahr wahrnehmen. Die Dornensträucher beschränken die Sicht jedoch.
Wer sich nicht geschickt (Geschicklichkeitswurf SG 10) durch die 6m (4 Felder) Dornensträucher bewegt, erhält 4 Schaden (1 pro Feld).
Das Wasser steigt und steigt und Meyas Kopf ist leer, ihr fällt nichts ein, was sie tun kann außer weiter gehen. Hektisch blickt sie umher und erspäht das Fenster im Turm. Sie fokussiert ihren Blick und erspäht eine Lücke im mit Spinnennetz überzogenem Fenster. (Wahrnehmung 23 + Dunkelsicht)
Als sie bis an die Dornensträucher herangerückt sind ist sie sich nicht sicher ob sie es bis zum Fenster schafft. "Valerian kann ich auf deine Schultern steigen. Vielleicht komme ich so in den Turm und finde dort etwas um zu helfen." Sie steigt auf Valerians Schultern und von einem Augenblick auf den anderen verschwindet sie und taucht im Turm wieder auf. "Juhu! Geschafft!", jubelt sie, doch sie weiß noch ist nicht aller Tage Abend.
Ihr Blick schweift durch den Turm um das Innere wahrzunehmen, auch auf der Ausschau nach Gefahren vor welchen Valerian sie warnte. (Wahrnehmung: 14) Sie nimmt sich eine Fackel aus ihrem Rucksack und mit einem einfachen Wort entzündet sie sich dank ihrer Druidenkunst. Mit der Fackel versucht sie die Spinnenweben zu beseitigen um Zip und womöglich den anderen den Weg zu ebenen.
Valerian spürte, wie sich Meya an ihm hochzog, während er ihr mit einem sicheren Griff half, auf seine Schultern zu steigen. „Sei vorsichtig da oben,“ warnte er sie leise. „Irgendwas lebt in diesem Turm, und Spinnenweben in dieser Menge sind nie ein gutes Zeichen.“ Kaum hatte er die Worte ausgesprochen, war sie auch schon verschwunden. Er ließ einen Atemzug entweichen, dann wandte er sich wieder der dringlicheren Bedrohung zu: den Dornen und dem steigenden Wasser.
Er fixierte das dichte Gestrüpp, schätzte den besten Weg ab und bewegte sich mit kontrollierter Präzision hindurch. Kein falscher Schritt, keine überhastete Bewegung. Die scharfkantigen Dornen strichen an ihm vorbei, blieben aber nicht an seiner Kleidung oder Haut hängen. Als er sich dem Turm näherte, sog er scharf die feuchte Luft ein. Endlich fester Boden – oder zumindest der nächstbeste Ersatz dafür. Er hielt kurz inne und warf einen Blick zurück auf die anderen, um zu sehen, wie sie mit dem Hindernis klarkamen. Meya hatte es in den Turm geschafft, Zip war oben beim Ballon – nun musste er nur noch sehen, dass auch Newyse und er nicht im Wasser stecken blieben.
|| Oriace - Halfling Bard - Dragon Heist || Valerian - Elf Rogue - Wildnis || b'Reh - Stig Cleric - Humblewood || Rowan - Halfling Giant - Runewarren || Khazela - Spiritfarer Dervish - Tribute || Arista - Frost Sorcerer - Old Keep || Zephirah - Demonic Bard - Sands || Merry - Gifted Surgeon - Short || Marasatra - Blood Mage - Avernus || Lan - Dwarf Dragon - Wuxian ||
Fackelschein erhellt das Innere des Turms. Ein schimmliger Geruch steigt dir in die Nase. Du befindest dich in einem großen halbrunden Raum, dessen Tapete, Teppich und die hölzernen Geländer der Treppen, die herunter (links) und hoch (rechts) führen, fast gänzlich verrottet sind. Nur das große Gemälde an der einzigen geraden Wand im Raum, die dir gegenüberliegt, scheint weitgehend intakt. In der Mitte des Raumes sind alte Überreste von verbrannter Holzkohle und zwei winzige Rücksäcke, auf denen Pilze wuchern. Als du dich herumdrehst, um die Netze am Fenster zu beseitigen, siehst du eine einzelne winzige Spinne, die durch dein Erscheinen erschreckt das vorderste Beinpaar drohend erhoben hat (Einschüchtern 5-4= 1). Brennst du das Netz samt Spinne hinfort?
(Wahrnehmung 14) Feine Spinnennetze ziehen sich über die Stufen der Treppen sowie den Weg zwischen ihnen und die Wand unterhalb des Gemäldes. Der schimmlige Geruch, den du wahrnimmst, kommt von weiter unten.
Kurz überrascht erblickt Meya die Spinne, welche sich vor Angst versucht bedrohlich aufzubäumen an. Die Größe der Spinne ist dann, aber doch etwas kleiner als erwartet. Sie spricht ein paar druidische Worte und zeichnet mit ihrem Mistelzweig ein Zeichen in die Luft, welches sich in rosa Rauch um die Spinne legt und sie versucht in Meyas Bann zu ziehen. (Animalfriendship. DC14 Wis Save wenn Int 4 oder höher ansonsten Autofail: charmed nimmt mich nicht als Bedrohung war) Meya packt ihren Mistelzweig weg und hält der Spinne einladend ihre Hand hin. "Komm her kleine Spinne. Ich will dich nicht verletzen. Doch im Augenblick brauchen meine Freunde das Fenster.", sagt sie mit sanfter und ruhiger Stimme.
(oot: wenn sich die Umstände nicht drastisch ändern und die Spinne Meya auf die Hand klettert brennt sie das Netz im Fenster weg.)
Meya, die Spinne, klettert vorsichtig auf deine Hand.
Fackelschein dringt aus dem Inneren des Turmes durch das Fenster in das dämmrige Moor, während die Spinnennetze abbrennen und somit den Weg freigeben.
"Oh!" Zip nimmt interessiert alle Informationen in sich auf. Vetteln, Stundenglaszirkel... dieser kleine Drache scheint ihnen bereits einen Schritt voraus zu sein und einiges über ihre vermutlichen Gegenspieler zu wissen. "Und wer ist ihre Königin? Ist es die schlafende Königin?" Er merkt, wie noch mehr Fragen in ihm aufsteigen. Aber natürlich muss er erstmal Sir Talavar aus dem Ballon retten. Zip fliegt vorsichtig in den Korb und sieht sich um. Seine Flügel flattern die gesamte Zeit ein bisschen, damit nicht sein ganzes Körpergewicht auf den Korb und die Seile einwirkt. Dann blickt er sich im Korb um und versucht, alles mitzunehmen, was er tragen kann und ihm hilfreich vorkommt (investigation 8). Danach durchsucht er die Taschen des edlen Wackelwog. "Ich hole sie hier raus, Sir Talavar! Einen Moment." Er nimmt den Käfig in die Hand und fliegt in Richtung Turm. Mit Schwung wirft er sich gegen die Spinnennetze (Stärke 20+1) [ooc das ist ein anderes Fenster als das von Meya? Weiter oben?]
Stolz baut sich Sir Talavar in dem kleinen Vogelkäfig auf. „Keineswegs! Meine Königin ist keine Geringere als Ihre prächtige Hoheit, Titania, Königin der Feen, des Sommerhofes und des Lichts!“
(Nature 4-1 = 3) Zip, überraschenderweise hast du es wohl geschafft in deinem Leben weit abseits des Sommer- (und Winter)hofes zu bleiben.
( Tatsächlich handelt es sich um das gleiche Fenster bei dir und Meya, die dir damit den Weg ebnen wollte und das erfolgreich. Deine 20 auf dem Würfel darfst du gerne für den nächsten Check verwenden, den du machst :D )
Valerian erreicht den Fuß des Turms und sucht nach einem Eingang. Findet er eine Tür, klopft er fest gegen das Holz und wartete. Sollte keine Antwort kommen, noch ein Klopfen. Sollte wieder nichts passieren, legt er ohne zu zögern die Hand auf die Klinke und drückt vorsichtig dagegen, um zu testen, ob die Tür nachgibt.
|| Oriace - Halfling Bard - Dragon Heist || Valerian - Elf Rogue - Wildnis || b'Reh - Stig Cleric - Humblewood || Rowan - Halfling Giant - Runewarren || Khazela - Spiritfarer Dervish - Tribute || Arista - Frost Sorcerer - Old Keep || Zephirah - Demonic Bard - Sands || Merry - Gifted Surgeon - Short || Marasatra - Blood Mage - Avernus || Lan - Dwarf Dragon - Wuxian ||
Valerian, rechtsrum um den Turm findest du eine hohe steinerne Doppeltür, die auf dein Klopfen hin von Zauberhand aufschwingt. Sofort strömt dir ein starker schimmliger Gestank entgegen. Vor dir liegt ein durchnässter, großer Raum, in dem (Natur 21) Violet Fungus wachsen, einige davon so groß wie du selbst. Ihre Fleisch zersetzenden Sporen füllen die Luft dieses Stockwerks. Eine Treppe führt weiter nach oben (zu Meya und Zip).
(Wahrnehmung 20) Deine aufmerksamen Ohren vernehmen, das sich etwas im Wasser hinter dir regt, das schon fast so hoch gestiegen ist wie die schiefe Steinplattform, die den Turm eng umrandet. Du siehst gerade noch wie (Natur 16) eine Giant Constrictor Snake [RK 12, tp 60] im Wasser zwischen den Dornensträuchern abtaucht und vermutlich jeden Moment angreift.
Wer seine 'Runde' im Erdgeschoss beendet, erhält 2 nekrotischen Schaden von den fleischzersetzenden Sporen in der Luft. Die Treppe ist schwieriges Gelände und nimmt 5 Felder ein (3 davon sind nicht auf den Karten repräsentiert, zählen jedoch zum Erdgeschoss für den Sporeneffekt).
Die feinen Spinnenetze am Boden des 1. Obergeschosses behindern die Fortbewegung auf keine Weise.
Valerian betrat den Turm, seine Schritte hallten auf dem durchnässten Steinboden. Ein scharfer, schimmliger Gestank stieg ihm in die Nase, und die violetten Pilze an den Wänden wirkten alles andere als harmlos. Sporen. Er zog reflexartig seinen Umhang vor Mund und Nase, wusste aber, dass es keine perfekte Lösung war. Dann hörte er es. Das Wasser hinter ihm bewegte sich. Ein schwerer Körper glitt durch die Fluten. Er drehte sich um und erspähte noch gerade die geschmeidige Bewegung einer riesigen Schlange, die zwischen den Dornen abtauchte. Mist.
Er machte einen schnellen Schritt weiter ins Innere des Turms, rief dabei in dringendem Tonfall nach Newyse: „Schnell rein, wir haben Gesellschaft!“ Sein Blick huschte zur Treppe nach oben. Er hätte einfach durchstürmen können, aber Newyse allein mit dieser Kreatur zurückzulassen, kam nicht in Frage. Also verharrte er, kampfbereit, nahe der Tür – bereit, sie zu unterstützen, falls die Schlange zuschlug. Aber falls Newyse sich in Sicherheit begibt, wird er sofort nach oben huschen (action und bonus action dash).
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Zip spricht Meya an. "Sag mal, Meya, vor unserer Abreise durch den Spiegel, als wir uns gerade kennengelernt haben, da hast du mir von der Bäckerin Millie erzählt - die du "kennst" und von der jeden Tag ein Muffin in deinem Körbchen auftaucht..... du hast mir gesagt: Aber warte hast du gesagt deine Schwester heißt Millie? Ich kenne eine Millie... Also nicht wirklich kennen. Ich kenne einen Changeling und der kennt einen Boogle und der kennt eine Zentaurin und die kennt einen Sir Talavar und äh wo war ich ach ja Millie also der... der kennt eine Bäckerin und die backt die besten Kürbistörtchen auf der ganzen Welt."
Zip ist ganz aufgeregt: "Schau, der elegante Drache hier, in dem Käfig, das ist Sir Talavar! Vom Hof der Königin Titania! Habt ihr euch schon mal getroffen? Vielleicht weiss auch Valerian mehr?"
Zip versucht sich am Schloss des Käfigs. (slight of hand +3 - würde gerne die 20 von vorher hier verwenden, falls die Tür nicht aufgeht, Zip ist ein profi mit Schmiedewerkzeugen, vielleicht hat er eine Idee, wie er den Käfig in Zukunft öffnen kann)
"Höchst erfreut dich kennen zu lernen Sir Talavar! Ich bin Meya!", stellt Meya sich vor. "Du warst doch mal in Besitz von diesem Körbchen?" Meya zeigt ihm das Fluchtkörbchen. "Kennst du also Millie? Wollen wir uns nachher an einem weniger stinkenden Ort ein Törtchen teilen?" Meya ist wie immer voller Enthusiasmus neue Freunde zu machen.
Valerian prescht los mit Newyse dicht hinter ihm (Geschicklichkeit 15 vs. Dornensträucher). Aus den Hüten der violetten Pilzen quetschen sich tentakelartige Fühler, die mit ihren mehreren Metern Reichweite gierig versuchen Valerian zu fassen, doch er ist zu schnell (Gelegenheitsangriffe 5, 12, 7 vs. RK 15) und als Newyse (Dash) ihm folgt, sind sie zu langsam, um sich auf ein neues Ziel zu richten.
Sicher erreicht ihr das obere Stockwerk, in dem ihr Zip und Meya mit einer winzigen Spinne auf ihrer Hand vorfindet. Die Luft hier ist reiner, die gefährlichen Sporen haben sich nicht bis hier ausgebreitet. An euren Sohlen kleben feine Spinnennetze, die ihr durch eure Schritte zerstört habt.
oot: Newyse aufgrund von temporärer Inaktivität mitgeschoben.
Sir Talavar nickt. „Ich erinnere mich. Das Körbchen mit den leckeren Törtchen. Nur zu gerne würde ich wieder in ihren Genuss kommen, danke für die Einladung! Ach, Süßigkeiten, meine einzige Schwäche. Fast wäre ich so der Vettel Skabatha Nachtschatten drüben auf den Leim gegangen. Doch glücklicherweise befand es sich, dass mein Hunger in einem Tausch mit einer jungen Bäckerin Drummeldräus gestillt werden konnte. Millie war ihr Name und sie hatte das süßeste Lächeln, das man sich vorstellen konnte. Ich tauschte dieses Körbchen gegen helfenhafte Geschichte meiner Lebenszeit, von denen sie gewünscht hatte zu hören. Ein wahrhaft bezauberndes Mädchen, meine persönliche Heldin in größer Zuckernot. Sie ist eure Schwester? Jetzt, wo Ihr es erwähnt, fällt mir die Ähnlichkeit auf.“
Plötzlich zieht Sir Talavar erschrocken die Luft ein, als sein Blick auf Meya etwas hoch gleitet. „Eure Hoheit! Verzeiht!“ Er macht einen Kniefall, neigt das Haupt demütig und verbleibt in dieser Position. „Mein Betragen ist ohne Entschuldigung. Ich war im Unwissen, dass Eure hexenlichtliche Hoheit zugeben ist! Ich bitte inständig um Vergebung.“
Zip, erfahren in der Schmiedekunst wie du bist siehst du, dass es sich um ein verzaubertes Schloss handelt, das nur seinem Schlüssel gehorchen möchte. Ein Knock-Zauber oder aber eine Nat20 zum Knacken würde es tatsächlich öffnen, doch dazu benötigest du Diebeswerkzeug und die Übung darin. Mit Schmiedewerkzeug könntest du unter Benutzung deiner ausstehenden Nat20 einen bestehenden Schlüssel umschmieden, sodass er passt.
Valerian musterte den kleinen Drachen mit gerunzelter Stirn. Ein Vasall Titanias? Das war eine unerwartete Wendung. Die Feenkönigin war eine der mächtigsten Herrscherinnen des Feenreichs – er hatte von ihr gehört, aber nie erwartet, einem direkten Gefolgsmann zu begegnen. Noch verblüffender war jedoch Sir Talavars plötzliche Ehrfurcht vor Meya. „Eure Hoheit?“ Wiederholte Valerian skeptisch und sah zu der strahlenden Meya hinüber. Dass sie zur Hexenlichtmonarchin gewählt worden war, hatte offenbar mehr Bedeutung, als sie selbst vielleicht gedacht hatte.
Doch während diese neue Erkenntnis sickerte, fiel ihm etwas anderes ein. „Sir Talavar, eine Frage: Wie lange ist Eure Hoheit bereits fort? Der Hexenlichtmonarch wird doch nur für eine Nacht gekrönt. Wenn ihr Meya als Hoheit ansprecht, dann muss die letzte Krönung schon... lange her sein, oder?“
Dann wandte er sich an Zip. „Dieses Schloss sieht nicht so aus, als wäre es mit bloßer Kraft zu knacken. Aber Zip, vielleicht habe ich einen Dietrich in meinem Diebeswerkzeug. Falls ja, könnte das als Basis für einen neuen Schlüssel dienen? Mit deinem Schmiedegeschick und einem ruhigen Moment ließe sich vielleicht etwas daraus machen.“
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Meya ist kurz ganz perplex von der höflichen Ansprache von Sir Talavar. Sie hatte nicht erwartet, dass die Krone mehr als nur symbolische Bedeutung hat. Freundlich winkt sie die Entschuldigung von Sir Talavar ab: "Alles gut! Kein Grund sich zu entschuldigen. Warum sollte ich besondere Ehren verdienen nur weil ich ich selbst war und bin?"
Kurz lässt sie nocheinmal sacken was gerade alles gesagt wurde. So viele Informationen kamen auf einmal. Dann stürzt sie sich auf die vorerst für sie wichtigste Sache, die wahrhaftige Möglichkeit, dass Millie die Bäckerin auch Millie die Schwester von Zip ist. "Du sagst du kennst Millie!? Und sie könnte wirklich Zips Schwester sein? Das ist ja fabelhaft! Ich wusste die Herzensgüte muss eine Familieneigenschaft sein! Hörst du das Zip deine Schwester ist eine Super-Bäckerin und es geht ihr gut in Drummeldräus. Wir müssen sofort da hin! Also auf geht's! Wir müssen nur noch rausfinden wo wir lang müssen.", erklärt Meya enthusiastisch.
Sir Talavar richtet sich mit einer erneuten Verneigung vor Meya wieder auf und lauscht Valerians Fragen aufmerksam, während er an seinem Schnurbart zwirbelt. „Mein lieber Freund, ihr unterliegt da einem Irrtum. In Prismeer trägt man den Titel eines Monarchen nicht etwa für einen Tag, sondern auf Lebenszeit. Und er kommt mit großem Gewicht. Ich habe Ihre Hoheit nur an der Krone erkennen können, doch ob Krone tragend oder freies Haupt, jedes Feenwesen Prismeers wird sich hüten, einer Monarchin nicht gebührenden Respekt zu erweisen. Denn die Macht den Hexenlichtmonarch zu krönen, wurde von keiner geringeren gewährt als Ihrer Majestät Zyblina* selbst, der Erzfee Prismeers. Von der Dringlichkeit und Entschlossenheit, die ihr ausstrahlt, muss ich annehmen, dass ihr als wackere Recken gekommen seid. Keinen besseren Zeitpunkt hättet ihr erwählen können! Der Stundenglaszirkel muss gestoppt werden!“
„Ich befürchte Drummeldräu liegt drüben, Eure Hoheit. Die Vetteln haben Prismeer unter sich aufgeteilt und sperren die Bewohner ihrer Gebieten mit einem schwer passierbaren Nebel ein. Doch es gibt einige, denen die Navigation durch diesen Nebel gelingt! Drüben traf ich auf eine Vogelscheuche mit einem prachtvollen Hirschschädel, namens Klapperklaue, die mir den Weg nach Niedergang wies... leider geriet ich dort in die Fänge der abscheulichen Bavlorna Blatternstroh. Den Fortgang dieser Geschichte wisst ihr bereits... Jedoch weiß ich nicht, was aus Klapperklaue geworden ist, nachdem man mich gefangen genommen hat.“
*Kesseldampf hatte diesen Namen zuvor bereits für die Erzfee Tiandra benutzt
oot: Dietrich zu Schlüssel Idee ist gestattet!
"Millie... " Das Gespräch zwischen den anderen wäscht über ihn hinweg. Zip hört gar nicht richtig zu. Millie... "Sie sagen, Sir Talavar, dass sie aussieht wie ich?" Zip unterbricht das Gespräch, flüsternd, bleich im Gesicht, flüsternd und doch drängend beugt er sich ganz nah vor an den Käfig. "Könnte das meine Schwester sein? ohhhh, und ihr geht es gut? Bitte erzählen Sie mir mehr von ihr!" Dann jedoch stellt er den Käfig auf den Boden. "Moment. Ich hole Sie erstmal da raus."
Dankbar nimmt Zip den Dietrich von Valerian an und klopft mit einem Hammer darauf herum. Eigentlich bräuchte er ein Feuer, und einen grösseren Hammer. Er sieht sich im Raum um und findet genau eine passende Lücke zwischen zwei Steinen, in die er den Dietrich stecken kann, um ihn zu bearbeiten. Trotz allem ist die Arbeit grob und dauert ein wenig. Er vergleicht immer wieder die gebogene, gewundene Form des Dietrichs und das Schloss des Käfigs. Der Schweiss läuft Zip von der Stirn. Endlich hält er den Dietrich hoch. "Das könnte funktionieren." Er fummelt nervös am Schloss herum und lässt sogar den Dietrich zweimal fallen. Dann holt er tief Luft, schliesst die Augen, und der selbstgemachte Schlüssel gleitet ins Schloss. Mit einem leisen kling springt dieses auf.
"Oh" Zip scheint selbst überrascht von seinen Fertigkeiten. "Es hat geklappt! Nun sagen Sie doch noch einmal. Millie, heisst sie Millie Zipzalp? Ich heisse eigentlich Merle Zipzalp, aber meine Freunde nennen mit alle Zip. Sieht sie aus wie ich? Wie lange ist sie schon bei euch? Ist sie immer noch in Drümmeldräu?" Er blickt schnell auf und seine Freunde an, ohne auf die vorherigen anderen Gesprächsthemen einzugehen (ganz klar hat er nämlich gar nicht zugehört): "Wir müssen dort hin, so schnell wir können!"
Zip fliegt noch einmal durch das Fenster nach draussen und sammelt die Gegenstände ein, die er am toten Wackelwog gefunden hat. Er bringt eine Urkunde mit Siegel, die diesen als Ritter seiner königlichen Majestät Gullop XIX. auszeichnet, eine Ritterrüstung (Mittelgroß) und seine Waffe, eine Glefe, in den Turm zur Gruppe hinein. "Kann einer von euch etwas davon brauchen?" Fragt Zip in die Runde.
Valerian hörte aufmerksam zu, während Sir Talavar von Prismeer, den Vetteln und der geteilten Herrschaft sprach. Die Tatsache, dass Meya nicht für einen Tag, sondern auf Lebenszeit zur Hexenlichtmonarchin erhoben worden war, ließ ihn stutzen. Das war eine Macht, die weit über bloßen Jahrmarktszauber hinausging – und eine Verantwortung, die Meya vielleicht noch nicht ganz realisiert hatte.
Sein Blick wanderte zu Zip, der völlig in seiner eigenen Welt war, hin- und hergerissen zwischen Erleichterung und Sehnsucht nach seiner Schwester. Valerian nickte langsam. „Millie geht es also gut, Zip. Und wir werden nach ihr suchen, das verspreche ich.“ Doch dann schüttelte er den Kopf. „Aber der beste Weg, allen zu helfen – Millie, den Verschwundenen, Prismeer selbst – ist, zuerst zum Palast Herzbegehr zu gehen. Wenn die Erzfee fort ist...“ Er sah Sir Talavar scharf an. „Was genau ist mit der Erzfee geschehen? Wie konnte der Stundenglaszirkel Prismeer übernehmen?“
(Unter welchen Namen kennt Valerian denn die Erzfee? Er hat eine Weile an ihrem Hof gearbeitet.)
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