I'm in the creation process for this campeign, but it's in german, so I'm sorry for all the others. *grin*
Die Kampagne "Mandat der Schatten" habe ich entworfen, nachdem sich jemand eine Kampagne gewünscht hat, die an die Serie "Blacklist" angelehnt ist. Ich habe die Serie nur teilweise und Lückenhaft gesehen. Dennoch wurde ich inspiriert:
Es geht darum, dass eine gigantische kriminelle Organisation "Die Kanzlei" die Fäden in der Stadt "Magnis" in der Hand hält. Jede kriminelle Machenschaft wird von der Kanzlei entweder durchgeführt oder zumindest überwacht. Das besondere: Die Kanzlei ist nicht einfach nur kriminell und gefährlich. Sie schließt Verträge ab, mit denen sie ihre Partner und Gegner wie Marionetten steuert. Alles ist vertraglich geregelt, vom Gehalt einer Prostituierten, bis hin zur sog. "Infrastruktur-Nutzungsgebühr" (Schutzgeld). Der Vertrag ist für beide Seiten bindend, kann jedoch so und so ausgelegt werden (natürlich zugunsten der Kanzlei).
Der oder die Spieler starten als Referendare und erhalten Mandate von der Kanzlei, um gewisse Angelegenheiten zu regeln. Es geht darum die Vertragspartner an die Erfüllung ihrer Pflicht zu erinnern oder neue Verträge unterzeichnen zu lassen. Auch Recherche und Investigation kann Teil des Mandats sein. Das Mittel der Wahl obliegt dem Spieler, doch eine physische Intervention (Gewalt) ist vorher genehmigen zu lassen! Es ist eine interessante Kombination aus Bürokratie und Gewissenlosigkeit und führt den Spieler immer wieder an die Schwellen seines eigenen moralischen Kompasses.
Die Kanzlei beobachtet den Fortschritt seiner Referendare ganz genau und beweist man sich, kann man zum Syndikus aufsteigen. Dann wird man einem der 5 Dezernate zugeordnet und erhält mehr Befugnisse. Die Dezernate sind: Akquise & Logistik, Kommerzielles Vergnügen, Verbale Intervention, Finanzen und das Sonderdezernat für "Abfindung". Als Syndikus kann man selbst größere Verbrechen planen, Verträge vorschlagen und Mandate an Referendare verteilen.
Ich würde mich unheimlich über euer Feedback freuen.
Was haltet ihr von der Kampagne?
Würdet ihr es spielen und könntet ihr dem "Bösewicht-Charakter" gerecht werden?
Das Erste Mandat, dass ich für diese Kampagne entworfen habe nennt sich "Das Geld liegt im Hafen". Es geht darum, dass ein Vertragspartner der Kanzlei "Barnabas - der Brecher - Kroll" seine Infrastruktur-Nutzungsgebühr nicht entrichtet hat. Die Summe von 1200 Gold sowie eine Bearbeitungsgebühr von 15% sind einzuziehen. Außerdem wünscht die Kanzlei, dass Barnabas einen neuen (strengeren) Vertrag unterzeichnet.
Der offizielle Mandatsauftrag lautet:
"§ 2 MANDATSAUFTRAG (1) Ein verfügbarer Referendar wird hiermit bevollmächtigt, die Gesamtsumme von 1.200 Goldmünzen, zuzüglich der Bearbeitungsgebühr, einzuziehen und dem Schuldner zu quittieren. Sachwerte können entsprechend ihrem Wert zur Minderung der Forderung eingereicht werden. (2) Ein Antrag zur Ausübung physischer Intervention, zur Erfüllung des Mandatsauftrags, liegt genehmigt vor. Die Arbeitsfähigkeit des Schuldners ist zu mindestens 60 % zu erhalten. (3) Dem Schuldner Barnabas „Der Brecher“ Kroll wird angeraten den neuen Vertrag über die „Infrastruktur-Nutzungsgebühr“ zu unterschreiben."
Der oder die Spieler erhalten Informationen, dass Barnabas in seiner Spelunke zu finden ist. Sie müssen auf dem Weg zu ihm an drei Türstehern vorbei.
Die Quest ist auf alle möglichen Herangehensweisen ausgelegt. Vom reinen Gekloppe bis hin zur diplomatischen Mission. Ich denke man kriegt hier ein gutes Gefühl dafür, wie der Spieler in zukünftigen Quests agieren wird und welches Potential in ihm steckt.
Ich gehe mal davon aus, dass es immernoch D&D ist und alle Rassen/Klassen vorkommen? Dann möchte ich zwei Ideen dazu beisteuern: 1. die falschen Unterhändler: aus der Welt Eberron hat sich eine neue Spezies, die Changelings in Magnis angesiedelt, die ihre gestaltwandlerischen Fähigkeiten dazu missbrauchen, sich als Unterhändler auszugeben, die Vertragsgebühren und -Strafen eintreiben, um sie dann aber an der Kanzlei vorbeifließen zu lassen. Könnt ihr die Gestaltwandler ausfindig machen und ihre Geldwäscherei beenden? Welchen größeren Plänen dienten diese Geschäfte?
2. die Wellen der Widerstands: um die Infrastrukturnutzungsgebühren zu umgehen, haben die Waldelfen eine eigene Siedlung begonnen: über der Erde in dem Kronen der Bäume. Nicht nur Plant Growth half dabei, diesen gigantischen, atmenden Moloch aus Holz zu erschaffen, der Zauber Awaken kreierte wandelnde Bäume die als gigantische Kampfmaschinen das Land verheeren. Ähnliche Nester des Widerstands wurden auch von den See-Elfen, Tritons und anderen auf dem Grund des Ozeans gegründet. Könnt ihr die Abwanderung der zahlenden Bevölkerung an diese Abtrünnigen unterbinden, ohne durch Feuer, Vergiftung u.a. eine Naturkatastrophe zu verantworten?
Tolle Ideen! Vielen lieben Dank. Da lässt sich sicherlich was draus machen. Ich hab den Aspekt widerständiger Bürger völlig außer Acht gelassen. Das muss ich definitiv mit einbringen. Vielen Dank nochmal
Mein Deutsch ist nicht perfekt. Aber es scheent mir diese Stadt Magnis muss noch andere fraktionen haben. Es muss eine regierung geben die - weil vielleicht korrupt - immerhin die Kanzlei bekämpfen würde. Adel, zünfte, händler und so weiter.
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Blanket disclaimer: I only ever state opinion. But I can sound terribly dogmatic - so if you feel I'm trying to tell you what to think, I'm really not, I swear. I'm telling you what I think, that's all.
Da stimmt, es braucht einen grundlegenden Konflikt (darum hatte ich die Idee der Widerstandsbewegungen eingebracht). Nur Kanzlei vs. säumige Schuldner, usw. scheint mir auch nicht ganz auszureichen. Die Frage, welche Rolle die Regierung spielt, sollte man sich stellen: befindet sie sich im Krieg mit der Kanzlei, oder ist es eine Marionettenregierung, oder tolerieren sie sich gegenseitig, weil so einen Krieg keine Seite gewinnen würde? Welche negativen Konsequenzen hat es, wenn man Syndikus wird, welche Feinde macht man sich, welche Opfer muss man dafür bringen (außer denen der physische Intervention)?
Ist die Kanzlei vielleicht eine ursprünglich anderweltliche Lebensform? Eine Schwarmintelligenz wie die Mind Flayer, oder Untote, denen ein Lich vorsteht? Oder ist es andersrum, dass die Kanzlei eigentlich "die Guten" sind, und deren kriminelle Machenschaften eigentlich Recht und Ordnung sind, die sie eine Gesellschaft bringen, die sich sonst selbst zerfleischen würde?
Für die Details (Adel, Zünfte, Händler und so weiter) kann man ja bestehendes DnD-Material benutzen, damit man nicht alles homebrewen muss. (Ich teile meinen Kontent gerne auf DDB)
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I'm in the creation process for this campeign, but it's in german, so I'm sorry for all the others. *grin*
Die Kampagne "Mandat der Schatten" habe ich entworfen, nachdem sich jemand eine Kampagne gewünscht hat, die an die Serie "Blacklist" angelehnt ist. Ich habe die Serie nur teilweise und Lückenhaft gesehen. Dennoch wurde ich inspiriert:
Es geht darum, dass eine gigantische kriminelle Organisation "Die Kanzlei" die Fäden in der Stadt "Magnis" in der Hand hält. Jede kriminelle Machenschaft wird von der Kanzlei entweder durchgeführt oder zumindest überwacht. Das besondere: Die Kanzlei ist nicht einfach nur kriminell und gefährlich. Sie schließt Verträge ab, mit denen sie ihre Partner und Gegner wie Marionetten steuert. Alles ist vertraglich geregelt, vom Gehalt einer Prostituierten, bis hin zur sog. "Infrastruktur-Nutzungsgebühr" (Schutzgeld). Der Vertrag ist für beide Seiten bindend, kann jedoch so und so ausgelegt werden (natürlich zugunsten der Kanzlei).
Der oder die Spieler starten als Referendare und erhalten Mandate von der Kanzlei, um gewisse Angelegenheiten zu regeln. Es geht darum die Vertragspartner an die Erfüllung ihrer Pflicht zu erinnern oder neue Verträge unterzeichnen zu lassen. Auch Recherche und Investigation kann Teil des Mandats sein. Das Mittel der Wahl obliegt dem Spieler, doch eine physische Intervention (Gewalt) ist vorher genehmigen zu lassen! Es ist eine interessante Kombination aus Bürokratie und Gewissenlosigkeit und führt den Spieler immer wieder an die Schwellen seines eigenen moralischen Kompasses.
Die Kanzlei beobachtet den Fortschritt seiner Referendare ganz genau und beweist man sich, kann man zum Syndikus aufsteigen. Dann wird man einem der 5 Dezernate zugeordnet und erhält mehr Befugnisse. Die Dezernate sind: Akquise & Logistik, Kommerzielles Vergnügen, Verbale Intervention, Finanzen und das Sonderdezernat für "Abfindung". Als Syndikus kann man selbst größere Verbrechen planen, Verträge vorschlagen und Mandate an Referendare verteilen.
Ich würde mich unheimlich über euer Feedback freuen.
Was haltet ihr von der Kampagne?
Würdet ihr es spielen und könntet ihr dem "Bösewicht-Charakter" gerecht werden?
Habt ihr Ideen für Mandate und Machenschaften?
Ich freue mich auf den Diskurs.
Ein Vorgeschmack:
Das Erste Mandat, dass ich für diese Kampagne entworfen habe nennt sich "Das Geld liegt im Hafen". Es geht darum, dass ein Vertragspartner der Kanzlei "Barnabas - der Brecher - Kroll" seine Infrastruktur-Nutzungsgebühr nicht entrichtet hat. Die Summe von 1200 Gold sowie eine Bearbeitungsgebühr von 15% sind einzuziehen. Außerdem wünscht die Kanzlei, dass Barnabas einen neuen (strengeren) Vertrag unterzeichnet.
Der offizielle Mandatsauftrag lautet:
"§ 2 MANDATSAUFTRAG
(1) Ein verfügbarer Referendar wird hiermit bevollmächtigt, die Gesamtsumme von 1.200 Goldmünzen, zuzüglich der Bearbeitungsgebühr, einzuziehen und dem Schuldner zu quittieren. Sachwerte können entsprechend ihrem Wert zur Minderung der Forderung eingereicht werden.
(2) Ein Antrag zur Ausübung physischer Intervention, zur Erfüllung des Mandatsauftrags, liegt genehmigt vor. Die Arbeitsfähigkeit des Schuldners ist zu mindestens 60 % zu erhalten.
(3) Dem Schuldner Barnabas „Der Brecher“ Kroll wird angeraten den neuen Vertrag über die „Infrastruktur-Nutzungsgebühr“ zu unterschreiben."
Der oder die Spieler erhalten Informationen, dass Barnabas in seiner Spelunke zu finden ist. Sie müssen auf dem Weg zu ihm an drei Türstehern vorbei.
Die Quest ist auf alle möglichen Herangehensweisen ausgelegt. Vom reinen Gekloppe bis hin zur diplomatischen Mission. Ich denke man kriegt hier ein gutes Gefühl dafür, wie der Spieler in zukünftigen Quests agieren wird und welches Potential in ihm steckt.
Was sagt ihr dazu? Habt ihr Fragen?
Ich gehe mal davon aus, dass es immernoch D&D ist und alle Rassen/Klassen vorkommen? Dann möchte ich zwei Ideen dazu beisteuern:
1. die falschen Unterhändler: aus der Welt Eberron hat sich eine neue Spezies, die Changelings in Magnis angesiedelt, die ihre gestaltwandlerischen Fähigkeiten dazu missbrauchen, sich als Unterhändler auszugeben, die Vertragsgebühren und -Strafen eintreiben, um sie dann aber an der Kanzlei vorbeifließen zu lassen. Könnt ihr die Gestaltwandler ausfindig machen und ihre Geldwäscherei beenden? Welchen größeren Plänen dienten diese Geschäfte?
2. die Wellen der Widerstands: um die Infrastrukturnutzungsgebühren zu umgehen, haben die Waldelfen eine eigene Siedlung begonnen: über der Erde in dem Kronen der Bäume. Nicht nur Plant Growth half dabei, diesen gigantischen, atmenden Moloch aus Holz zu erschaffen, der Zauber Awaken kreierte wandelnde Bäume die als gigantische Kampfmaschinen das Land verheeren. Ähnliche Nester des Widerstands wurden auch von den See-Elfen, Tritons und anderen auf dem Grund des Ozeans gegründet.
Könnt ihr die Abwanderung der zahlenden Bevölkerung an diese Abtrünnigen unterbinden, ohne durch Feuer, Vergiftung u.a. eine Naturkatastrophe zu verantworten?
Tolle Ideen! Vielen lieben Dank. Da lässt sich sicherlich was draus machen. Ich hab den Aspekt widerständiger Bürger völlig außer Acht gelassen. Das muss ich definitiv mit einbringen. Vielen Dank nochmal
Mein Deutsch ist nicht perfekt. Aber es scheent mir diese Stadt Magnis muss noch andere fraktionen haben. Es muss eine regierung geben die - weil vielleicht korrupt - immerhin die Kanzlei bekämpfen würde. Adel, zünfte, händler und so weiter.
Blanket disclaimer: I only ever state opinion. But I can sound terribly dogmatic - so if you feel I'm trying to tell you what to think, I'm really not, I swear. I'm telling you what I think, that's all.
Da stimmt, es braucht einen grundlegenden Konflikt (darum hatte ich die Idee der Widerstandsbewegungen eingebracht). Nur Kanzlei vs. säumige Schuldner, usw. scheint mir auch nicht ganz auszureichen. Die Frage, welche Rolle die Regierung spielt, sollte man sich stellen: befindet sie sich im Krieg mit der Kanzlei, oder ist es eine Marionettenregierung, oder tolerieren sie sich gegenseitig, weil so einen Krieg keine Seite gewinnen würde?
Welche negativen Konsequenzen hat es, wenn man Syndikus wird, welche Feinde macht man sich, welche Opfer muss man dafür bringen (außer denen der physische Intervention)?
Ist die Kanzlei vielleicht eine ursprünglich anderweltliche Lebensform? Eine Schwarmintelligenz wie die Mind Flayer, oder Untote, denen ein Lich vorsteht?
Oder ist es andersrum, dass die Kanzlei eigentlich "die Guten" sind, und deren kriminelle Machenschaften eigentlich Recht und Ordnung sind, die sie eine Gesellschaft bringen, die sich sonst selbst zerfleischen würde?
Für die Details (Adel, Zünfte, Händler und so weiter) kann man ja bestehendes DnD-Material benutzen, damit man nicht alles homebrewen muss. (Ich teile meinen Kontent gerne auf DDB)